Seit 40 Jahren erfolgreich als Hersteller, Versandhändler und Verlag

13.05.2019
1.591

Leer, 13. Mai 2019 – Am 10. Mai feierte die ELV-Unternehmensgruppe ihr 40-jähriges Jubiläum im Forum Alte Werft, in den ehemaligen Produktionsstätten der „Meyer Werft“ in Papenburg. Die international operierende ELV-/eQ-3-Unternehmensgruppe ist mit über 1.000 Mitarbeitern einer der Innovations- und Technologieführer in den Bereichen Smart Home und Consumer Electronics.

Die Feierlichkeiten fanden im privat gestalteten Rahmen im Beisein von Bundespräsidenten a.D. Christian Wulff mit 120 geladenen Gästen statt – zumeist Wegbegleitern von Professor Redeker aus Politik und Wirtschaft. Der ehemalige niedersächsische Wirtschaftsminister Walter Hirche würdigte den Gründer und Vorstandsvorsitzenden der Unternehmensgruppe, Herrn Professor Heinz-G. Redeker, für 40 Jahre Innovation und die besondere Aufbauleistung in einer ehemals wirtschaftsschwachen Region. In der Rede des Zukunftsforschers Dr. Bernd Flessner wurde die Bedeutung smarter Technologie in Homematic IP für den Prozess der digitalen Transformation in Gebäuden deutlich.

Zum Start des ELV-Jubiläumsfestprogramms lud der Inhaber der Meyer Werft, Herr Bernard Meyer, die Gäste zu einer Werksbesichtigung auf der „Meyer Werft“ ein, die genau wie ELV ein Vorreiter für Innovation und Technik in Niedersachsen ist. Die anschließende Festveranstaltung eröffnete der ehemalige niedersächsische Wirtschaftsminister Walter Hirche. Er erinnerte daran, dass die Region Leer bei Gründung von ELV zu den Gebieten mit der höchsten Arbeitslosigkeit in Deutschland gehört hat. Unternehmer wie Professor Redeker haben dazu beigetragen, dass sich die Arbeitslosenquote signifikant verbessert hat und heute zu einer der niedrigeren in Deutschland zählt. „Die Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Wirtschaft kann nur durch innovative Produkte gehalten und ausgebaut werden. Die ELV-/eQ-3-Gruppe ist aufgrund der Innovationsfreude und eines immerwährenden Unternehmergeistes des Gründers ein überaus erfolgreiches Beispiel für den Technologie- und Wirtschaftsstandort Niedersachsen“, so Herr Walter Hirche Als zweiter Redner referierte Dr. Bernd Flessner von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg über den digitalen Transformationsprozess und Trends von smarten Technologien.

Nach der Gründung der ELV 1978 wurde mit dem im Februar 1979 vorgestellten ELVjournal der Grundstein für die Unternehmensgruppe gelegt. Das ELVjournal hat sich rasch einen Namen in der Elektronikpresse gemacht und überzeugt bis heute mit einem Spektrum an hochwertigen Schaltungen und Geräten, die als Bausatz vorgestellt werden. Bereits nach wenigen Jahren entwickelte sich das ELVjournal zum auflagenstärksten Fachmagazin für angewandte Elektronik und hat diese Position bis heute inne. Neben dem anfänglichen Schwerpunkt von Bausätzen für semi-professionelle Laborgeräte, stellte das ELVjournal immer einen der Innovations- und Technologieführer in Deutschland dar. So wurde die erste Lösung in der Hausautomation schon 1979 in Form eines Computer Timer CT2000 angeboten. Diese Pionierrolle wurde mit Lösungen wie der ersten Nebenstellenanlage für Privathaushalte, der ersten Funkuhr für den Privatbereich, Least-Cost-Telefon-Routern und der ersten funkbasierten Wetterstation kontinuierlich weiterentwickelt.

Parallel zum ELVjournal hat sich die ELV zu einem innovativen, richtungsweisenden Elektronik-Spezialversender entwickelt, der in diesem Segment trotz Amazon und Co. bis heute zu den führenden Anbietern in Deutschland zählt. Neben dem Angebot der Bausätze entstand rasch Nachfrage für die gleichen bewährten Lösungen als Fertiggeräte. Die Grundlage von ELV als Hersteller war gelegt. Mit der Kompetenz in Technologie und Vertrieb war der Weg vorgezeichnet, dass ELV bereits in der frühen Phase der Hausautomation rasch zu dem führenden Unternehmen zunächst in Deutschland und inzwischen in Europa wurde. Auf Basis der offenen FS20 Technologie wurden in der Spitze über 200 unterschiedliche Smart-Home-Geräte angeboten. Eine Vielzahl anderer Unternehmen hat seine eigenen Produkte mit FS20 kombiniert.

2007 wurde aus der ELV – inzwischen als AG firmierend – die eQ-3 AG ausgegründet, die alle Aktivitäten als Hersteller übernommen und den Umsatz mehr als verzehnfacht hat. Mit Homematic wurde das erste bidirektionale Home-Control-System vorgestellt, bei dem die Kommunikation aller Geräte kryptografisch gesichert war. Der Gewinn großer OEM-Kunden wie der RWE / innogy, der Telekom mit Qivicon, Bosch und diverser anderer hat zugleich zum Wachstum von eQ-3 im Bereich Smart Home, als auch zur Bekanntheit von Smart Home im gesamten Markt beigetragen. eQ-3 ist der Pionier für Home Control auf Basis von IPv6, der nächsten Generation des Kernprotokolls des Internets, womit zugleich ein klares Zeichen im heutigen Dickicht der Smart-Home-Standard gesetzt wird. Heute sind im Kern mehr als 200 Geräte verfügbar, die untereinander alle kompatibel sind. Mehr als 30 Millionen funkbasierte Smart-Home-Geräte von ELV / eQ-3 finden sich heute in bereits mehr als 1,7 Millionen Haushalten. Der renommierte Marktforscher Berg Insight hat eQ-3 unlängst zum vierten Mal in Folge zum europäischen Marktführer[1] gekürt.

Neben der Funklösung in Homematic IP bietet eQ-3 mit Homematic IP Wired auch ein busbasiertes System an, das den Stand der Technik in der Haus- und Gebäudeautomation um einen Quantensprung vorwärtsbringt. Ein Alleinstellungsmerkmal der Funk- und der Buslösung in Homematic IP ist die Security, dank der die Kommunikation im Betrieb, aber auch schon bei der Installation authentisiert und verschlüsselt erfolgt und die Protokoll-, IT-, und Datensicherheit von VDE zertifiziert ist. Mustergültig ist auch die Cloud-Lösung mit den Smart Phone Apps, die mit den Homematic IP Geräten kostenlos und – für den Datenschutz optimal – anonym betrieben wird. Die Anwender müssen keinerlei Email, User-ID oder Password extern hinterlegen (alle personenbezogenen Daten bleiben beim Nutzer). Weiteres Element zum Erfolg von Homematic IP ist die in der Industrie einmalige verbindliche Zusage der Verfügbarkeit von Homematic IP Produkten und Software mindestens bis Ende 2030. Besonders glaubwürdig wird diese Zusicherung durch die Tatsache, dass ELV auch nach nun mehr als 25 Jahren immer noch FS20 Geräte liefert und diese auch im Verbund mit Homematic und Homematic IP eingesetzt werden können. „Dies unterscheidet sich deutlich von Anbietern, die auf sogenannte ‚Standards‘ setzen, bei denen neue, inkompatible Versionen zum Teil häufiger erscheinen, als Kunden bei Homematic IP die Batterien tauschen müssen“, stellt Bernd Grohmann, CTO und Vorstand von eQ-3AG klar.

Design und Produktentwicklung erfolgen mit mehr als 90 Entwicklern in der Firmenzentrale in Leer. Bereits 1991 hat ELV mit der Fertigung in China begonnen und seit 2001 ein Werk in Shenzhen betrieben. 2008 erfolgte der Umzug der Fertigung von eQ-3 in ein selbst neu gebautes eQ-3 Werk in Zhuhai, Südchina, das zu 100% im Besitz der Unternehmensgruppe ist und mit Zertifizierungen nach ISO 14001 und ISO 9001 für das Umwelt- und Qualitätsmanagement überzeugt und Produkte mit Siegeln von VDS, VDE und TÜV-GS fertigt. „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir vom BSCI zur Corporate Social Responsibility durchweg Bestnoten erhalten haben, weil dies zu 100% unserem Verständnis über den Umgang mit Menschen in allen Ländern entspricht“, so Prof. Redeker.

Die Unternehmensgruppe befindet sich zu 100% in Besitz des Gründers und Vorstandsvorsitzenden.

Kommentieren

- Code scannen, um zur Orginalseite zu gelangen -