Abschnitt- vs. Anschnittdimmer

  • Stand: Montag, 27 April 2015
  • Artikel:
Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Lampentechnologien, die in einem Gebäude Einsatz finden können. Jede dieser Technologien stellt aber andere Herausforderungen an den einzusetzenden Dimmer, die technisch entsprechend anders aufgebaut sind.
Primär unterscheidet man zwischen zwei verwendbaren Verfahren, deren Einsatzmöglichkeiten je nach Lampentechnologie in folgender Tabelle gegenübergestellt sind:
 AnschnittdimmerAbschnittdimmer
Glühlampen Ja Ja
Hochvolt-Halogenlampen Ja Ja
Niedervolt-Halogenlampen mit konventionellem Trafo Ja Nein
Niedervolt-Halogenlampen mit elektronischem Trafo Nein Ja
Dimmbare Energiesparlampen* Nein Ja
Leuchtstoffröhren Nein Nein
Energiesparlampen Nein Nein
LED-Lampen Nein Nein

(*) Das Dimm-Verhalten dimmbarer Energiesparlampen kann je nach Hersteller sehr unterschiedlich sein und unterscheidet sich deutlich von Glühlampen.

Kundenfeedback (2)

  • Gregor Dorsch

    Gregor Dorsch

    13 Januar 2016 um 08:53
    Hallo, also ich habe mein ganzes Haus auf LED umgestellt und natürlich auch einige Dimmer im Einsatz. Wenn die LEDs dimmbar sind, funktioniert das auch - egal ob Phasenan- oder Phasenabschnitt. Grundsätzlich - so habe ich gelesen und auch erfahren müssen - ist das Dimmverhalten von LEDs aber sehr individuelle und "zickig":
    - Ab und zu ist zu beobachten, dass (auch dimmbare) LEDs dann irgendwann ab einem bestimmten Dimm-Level blinken. Besonders bei nicht dimmbaren LEDs passiert das öfter, wenn man versucht, diese zu dimmen.
    - Meistens gehen LEDs ab einem bestimmten Dimm-Level einfach aus. D.h. dimmbare LEDs lassen sich bis zu einem bestimmten Wert runterdimmen und gehen dann aus. Und bei nicht-dimmbare LEDs hat das herunterdimmen einfach keinen effekt - irgendwann blinken sie oder gehen aus.
    - Was auch des öfteren passiert, ist, dass dimmbare LEDs - wenn von oben heruntergedimmt - bis z. B. auf 8% runtergedimmt werden können, andererseits aber aus dem ausgeschalteten Zustand nicht auf 8% eingeschaltet werden können. Da bleiben sie einfach aus.
    - Diese Prozentzahl ist bei baugleichen LEDs auch meistens etwas unterschiedlich. Einige lassen sich bis 4 oder 5% runterdimmen, die meisten schalten - nach Meiner Erfahrung - so ca. zwischen 8-15% irgendwann ab. Muss man dann individuell ausprobieren. Bzw. bei einer Homematic-Steuerung von dimmbaren LEDs mache ich es dann oft so, dass ich einfach erst einmal auf 100% anschalte und dann z. B. 2 Sekunden verzögert auf 8% automatisch runterdimme. Das sieht ganz lustig und stylisch aus.
    - Ein weiteres Phänomen, dass ich gelesen habe, allerdings kaum beobachten konnte, ist, dass bei LEDs normaler Weise Abschnittsdimmer zu empfehlen sind und das s diese dann weniger "brummen" sollen. Ich habe versucht, mich in die Phasenan- und -abschnittsgeschichte in Verbindung LEDs einzulesen. Das grundsätzliche Prinzip von An- und Abschnittsdimmung habe ich auch verstanden, aber bei dem Zusammenspiel mit LEDs bin ich dann ausgestiegen.
    Fazit: Wenn LEDs dimmbar sind, nehme ich normaler Weise Phasenabschnittsdimmer, das funktioniert meistens - und mit den ein oder anderen Zicken lebe ich.
    Über weitere Inputs und Erfahrungen, Tipps und Tricks freue ich mich!

    antworten

  • Gregor Dorsch

    Gregor Dorsch

    13 Januar 2016 um 08:58
    Hallo, also ich habe mein ganzes Haus auf LED umgestellt und natürlich auch einige Dimmer im Einsatz. Wenn die LEDs dimmbar sind, funktioniert das auch - egal ob Phasenan- oder Phasenabschnitt. Grundsätzlich - so habe ich gelesen und auch erfahren müssen - ist das Dimmverhalten von LEDs aber sehr individuelle und "zickig":
    - Ab und zu ist zu beobachten, dass (auch dimmbare) LEDs dann irgendwann ab einem bestimmten Dimm-Level blinken. Besonders bei nicht dimmbaren LEDs passiert das öfter, wenn man versucht, diese zu dimmen.
    - Meistens gehen LEDs ab einem bestimmten Dimm-Level einfach aus. D.h. dimmbare LEDs lassen sich bis zu einem bestimmten Wert runterdimmen und gehen dann aus. Und bei nicht-dimmbare LEDs hat das herunterdimmen einfach keinen Effekt - irgendwann blinken sie oder gehen aus.
    - Was auch des öfteren passiert, ist, dass dimmbare LEDs - wenn von oben heruntergedimmt - bis z. B. auf 8% runtergedimmt werden können, andererseits aber aus dem ausgeschalteten Zustand nicht auf 8% eingeschaltet werden können. Da bleiben sie einfach aus.
    - Diese Prozentzahl ist bei baugleichen LEDs auch meistens etwas unterschiedlich. Einige lassen sich bis 4 oder 5% runterdimmen, die meisten schalten - nach meiner Erfahrung - so ca. zwischen 8-15% irgendwann ab. Muss man dann individuell ausprobieren. Bzw. bei einer Homematic-Steuerung von dimmbaren LEDs mache ich es dann oft so, dass ich einfach erst einmal auf 100% anschalte und dann z. B. 2 Sekunden verzögert auf 8% automatisch runterdimme. Das sieht ganz lustig und stylisch aus.
    - Ein weiteres Phänomen, dass ich gelesen habe, allerdings kaum beobachten konnte, ist, dass bei LEDs normaler Weise Abschnittsdimmer zu empfehlen sind und das s diese dann weniger "brummen" sollen. Ich habe versucht, mich in die Phasenan- und -abschnittsgeschichte in Verbindung LEDs einzulesen. Das grundsätzliche Prinzip von An- und Abschnittsdimmung habe ich auch verstanden, aber bei dem Zusammenspiel mit LEDs bin ich dann ausgestiegen.
    Fazit: Wenn LEDs dimmbar sind, nehme ich normaler Weise Phasenabschnittsdimmer, das funktioniert meistens - und mit den ein oder anderen Zicken lebe ich.
    Über weitere Inputs und Erfahrungen, Tipps und Tricks freue ich mich!

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Kommentare // TecBase

Gonzalo Jacob

Gonzalo Jacob

31. Dezember, 2016 |

Hallo, Admin !
vielleicht können Sie mir helfen, Ich habe keine Ahnung, wie ich einen Anwesenheitsimulator zum Ein- und Ausschalten...

thi

thi

16. November, 2016 |

Hallo Petrus,

dieses Jahr hat mir das Script den Buß- und Bettag auf den 17.11.berechnet. Ursache ist offenbar eine falsche...