HomeMatic-Zentrale (CCU-1)

HomeMatic-Zentrale (CCU-1)
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Kern des gesamten HomeMatic-Systems ist die Zentraleinheit, auch CCU genannt. Diese erweitert die Bedienung bereits vorhandener Komponenten um ein vielfaches und ermöglicht so den Aufbau einer komplexen Hausautomation. Zwar ist es auch ohne Zentrale möglich, mit einer Fernbedienung angelernte Empfänger (Aktoren) zu steuern, doch geht diese Art der Bedienung nicht über ein simples An/Aus bzw. Dimmen hinaus, bietet aber zumindest (durch die bidirektionale Kommunikation) eine visuelle Schaltbestätigung.
Die CCU besitzt Anschlüsse für das mitgelieferter Netzteil (im Gegensatz zu älteren Lieferungen nun durch ein Schaltnetzteil ersetzt!), Ethernet, USB (2 x A / 1 x B) und RS485 (Bus-System) für die drahtgebundenden Komponenten (Hutschiene). Zur Anbindung an ein bestehendes Netzwerk hat man die Wahl zwischen dem Ethernet- und dem USB-Anschluss.

Derzeit ist aber von einer dauerhaften USB-Anbindung abzuraten und der Ethernet-Anschluss zu bevorzugen, da es ansonsten zu Problemen im Dauerbetrieb kommen kann, wie von einigen Forenbeiträgen berichtet.

Die USB/A-Anschlüsse liegen derzeit offiziell brach. Dritthersteller bzw. findige Anwender haben aber auch hierfür Verwendung gefunden, sei es die Einbindung von USB-Sticks als Datenspeicher oder spezieller Hardware zur Kommunikation mit Fremdsystemen.

Technische Details

Die HomeMatic-Zentrale basiert auf einer ARM7- bzw. ARM9-Architektur (~89.70 BogoMIPS) und beinhaltet ein Embedded-Linux-Betriebssystem (2.6.21.3/gcc version 3.3.6), das etwa ~45 Sekunden zum Booten benötigt. Darauf läuft ein auf lighttpd basierender WebServer, dessen grafisches Interface (WebUI) über alle gängigen Browser bedient werden kann (bevorzugt Firefox!). Dieses bietet Zugriff auf die Konfigurationseinstellungen aller angelernten Geräte und deren Verbindungen untereinander. Für komplexere Szenarien können über das WebUI auch eigene Programme und Skripte erstellt werden, die dann beim Eintreffen definierter Ereignisse ausgeführt werden. Das Webinterface besteht dabei komplett aus CGI- Skripten, die in Tcl geschrieben sind. Um Dateizugriff auf der Zentrale zu erlangen, kann man einen FTP oder Telnet-Zugang installieren. Damit lassen sich dann Funktionen nachrüsten, die entweder von Haus aus nicht vorgesehen oder nicht für jedermann interessant sind.

Spezifikationen

  • Modelbezeichnung: HM-Cen-3-1
  • Artikel-Nr.: 68-0767-77
  • CPU Core: ARM 920T (ARMv4)
  • CPU Speed: 180 MHz
  • Flash-Speicher: 64 MB
  • RAM: 64 MB
  • Kommunikationsart: Funk (BidCoS®, 868,3 MHz), Wired (BidCoS®, RS485)
  • Display: LCD hinterleuchtet
  • Schnittstellen: USB Ethernet RS485
  • Anlernbare Komponenten: mehr als 100
  • Systemvoraussetzungen: MS Windows 2000/XP/VISTA/7, Firefox 2 (oder höher)
    oder IE7 (oder höher)
  • Updates über Internet, Bedientasten am Gerät,
    Konfiguration, Zeitsteuerung, Programme,
    Metadaten (Räume, Gewerke, etc.), Astrofunktion
  • Repeater-Funktionalität: mit LAN-Adapter
  • Kommunikationsart: Funk (BidCoS®, 868,3 MHz) Wired (BidCoS®, RS485)
  • Wandmontage möglich: Ja
  • Stromversorgung: Steckernetzteil 7,5V DC, 1A
  • Stromaufnahme (max.): 500mA
  • StandBy-Verbrauch: 4,5 W
  • Notstromversorgung: 4x Mignon (AA)
  • Batterielebensdauer: ca. 10 Stunden
  • Feldreichweite: bis zu 100 m
  • Maße (B x H x T): 210 x 135 x 38 mm
  • Farbe: Weiß
  • Unterschiede:

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Kommentare // Hardware

Rüdiger Haß

Rüdiger Haß

15. Dezember, 2016 |

In einer Pressemitteilung hat eq-3 geschrieben, dass die CCU2 nunmehr auch kompatibel zu HM-IP ist. Aber wie ist das eigentlich...

Frank Janka

Frank Janka

09. August, 2016 |

"Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf bei Heizsystemen"

für was benötigt man das?

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