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Lastausfallkalibrierung

Die automatische Lastausfallkalibrierung dient der Ausmessung der im normalen Gebrauch maximal auftretenden Phasenverschiebung. Dieser automatisch ermittelte Wert wird mit etwas Sicherheitszuschlag als Kalibrierwert im Dimmer gespeichert (0=aus, 1=unempfindlichst, 255=empfindlichst). Fällt die Last nun aus, überschreitet die Phasenverschiebung den Kalibrierwert und der Dimmer macht eine Sicherheitsabschaltung.

Wenn mehrere Lampen parallel an einem Trafo angeschlossen sind, wird diese Erkennung aber meist erst ansprechen, wenn alle oder fast alle Lampen ausgefallen sind. Würde man die Erkennung empfindlicher einstellen, kommt es bei normalen Schalt- und Dimmvorgängen gelegentlich ebenfalls zu Auslösungen.

Der Dimmaktor HM-LC-Dim1L-CV unterstützt neben konventionell gefertigten Transformatoren auch Ringkerntrafos. Ein Lastausfall ist dann allerdings deutlich schwieriger vom Dimmer zu erkennen. Unter gewissen Umständen wird ein Lastausfall hinter dem Trafo auch gar nicht mehr erkannt, wodurch die Sicherung des Dimmers dann anspricht. Empfehlenswert ist weiterhin eine Trafoauslastung von 70% bis 90% (bei voller Helligkeit).

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