Hier kommen nun die so genannten virtuellen Kanäle ins Spiel, die u.a. für eine entsprechende Weiterleitung benutzt werden können. Man benutzt einen solchen, virtuellen Kanal quasi wie eine Taste an einem Funksender (Fernbedienung). Am Beispiel des Funk-Türgongs soll dies verdeutlicht werden.
Ziel ist es, von einem Programm heraus die eingebaute Signalleuchte 6 x mal lang blinken zu lassen. All dies kann in einer Direktverknüpfung angegeben werden. Zunächst wechselt man in den Bereich "Programme & Verknüpfungen -> Direkte Geräteverknüpfungen" und klickt auf die Schaltfläche "Neue Verknüpfung". Je nach Umfang bereits angelegter Verknüpfungen kann der folgende Ladevorgang einen Moment dauern. Per Default sind virtuelle Kanäle zunächst ausgeblendet und müssen erstmal sichtbar gemacht werden. Dazu klickt man unten auf die Schaltfläche "Virtuelle Kanäle einblenden". Nun scrollt man durch die Liste und sucht sich als ersten Verknüpfungspartner einen noch freien, virtuellen Kanal aus. In unserem Beispiel wäre dies der Kanal "HM-RCV-50 BidCoS-RF:1":
Als zweiter Verknüpfungspartner ist aus der Liste der erste Kanal (Signalleuchte) des Funk-Türgong auszuwählen:
Als nächstes werden kurz die Verbindungsdetails eingeblendet, die mit "Verknüpfung erstellen und bearbeiten" beantwortet. Bei der Profileinstellung wählt man nun den Eintrag "Signalleuchte aktiv" und belässt die anderen Paramter auf ihren Werten (6 x blinken, lang). Wird nun also der virtuelle Kanal mit einem kurzen oder langen Tastendruck ausgelöst, sollte die Signalleuchte des Funk-Gongs sechsmal lang blinken.
Nun wechseln wir in den Bereich "Programme und Verknüpfungen -> Programmerstellung und Zentralenverknüpfungen", um ein neues Programm zu erstellen. Als "Wenn"-Bedingung kann ein beliebiges Ereignis gewählt werden, z. B. eine Uhrzeit, eine Bewegung oder eine Systemvariable.
Unter der "Dann"-Aktivität wird nun der Punkt "Geräteauswahl" ausgewählt und auf die entsprechende Schaltfläche geklickt. Auch hier müssen die virtuellen Kanäle zunächst eingeblendet werden. Nun sucht man sich den zuvor vernüpften, virtuellen Kanal aus der Liste und übernimmt diesen. Als Tastendruck kann man nun kurz oder lang wählen. Nachdem das Programm abgespeichert wurde, sollte ein entsprechendes Ereignis unsere Direktvernüpfung auslösen - voilâ.
