Das Prinzip von AES in Bezug auf HomeMatic lässt sich in etwa wie folgt erklären:
Der Sender überträgt einen Befehl zum Aktor (z.B. KeyMatic). Dieser führt den Vorgang aber nicht direkt aus, sondern stellt dem Sender eine Aufgabe, die im ersten Schritt statt der Quittierung übertragen wird. Der Sender löst diese Aufgabe und übermittelt das Ergebnis erneut zum Aktor. Nach Prüfung erfolgt dann die Aktivität, wobei der Aktor anschließend die Quittierung zum Sender als Bestätigung der ausgeführten Funktion zurückgibt.
Es finden bei der
AES-Authentifizierung also insgesamt 4 Datenübertragungen statt. Hierdurch kommt es nicht nur zu einer höheren Funklast, sondern folglich auch zu
einer Beeinflussung der Batteriekapazität gegenüber der Standard-Übertragung. Die AES-Authentifizierung sollte daher ausschließlich bei
sicherheitsrelevanten Komponeten eingestellt werden, wie beispielsweise bei der WinMatic, KeyMatic, aber evtl. auch Tür-/Fensterkontakten oder Drehgriffen in Verbindung mit
Alarmfunktionen!
Grundsätzlich sind alle HomeMatic-Handsender/Fernbedienungen sowie wie sicherheitsrelevante Komponenten wie die Tür-/Fensterkontakte AES-fähig.
Bei der direkten Verknüpfungen arbeiten sicherheitsrelevante Kombinationen wie KeyMatic oder WinMatic mit den Fernbedienungen standardgemäß via
AES-Authentifizierung!
