cd /
Nun zeigt die Shell "/ #" und man befindet sich im so genannten Root- bzw. Wurzelverzeichnis (nicht zu verwechseln mit dem Unterverzeichnis namens "root").
Um nun eine Liste der vorhandenen Dateien und Verzeichnisse zu erhalten, gibt man einen der folgenden Befehle ein:
lsoder
ls -l
Der erste Befehl steht dabei für eine Kurzliste, der zweite für eine Detailansicht mit Ausgabe der Rechte und Attribute jeder Datei.
Um sich eine ausführliche Hilfe eines Befehls und dessen mögliche Optionen und Anwendungen anzeigen zu lassen, gibt man folgendes ein:
<name_des_befehls> --help
Beispiel:
ls --help
Um sich das Verzeichnis eines Shell-Befehls anzeigen zu lassen, benutzt man den "type"-Befehl.
Beispiel:
type ls
Daraufhin erfährt man, das der Befehl "ls" ein Alias und im Verzeichnis "/bin" zu finden ist. Wechselt man mit "cd /bin" nun in dieses Verzeichnis und lässt sich mit "ls" die darin enthaltenen Dateien ausgeben, bekommt man einen Überblick über weitere mögliche Befehle (in türkiser Schriftfarbe):
| cp SOURCE DEST | Kopiert eine Datei von SOURCE nach DEST |
| chmod MODE FILE | Ändert die Attribute einer Datei |
| chown OWNER:GROUP FILE | Ändert den Besitzer und/oder die Gruppe einer Datei |
| mkdir DIRECTORY | Erzeugt ein neues Verzeichnis |
| rm FILE | Löscht eine Datei |
Weitere Informationen über Telnet erhalten Sie in der Wikipedia.
