Features
Technische Daten
| Stromversorgung | inkl. 3x Micro-Batterie/LR03/AAA |
| Batterielebensdauer | ~1 Jahr (bei 10 Schaltvorgängen/Tag) |
| Display | OLED 27 x 27 mm |
| Abmessungen (B x H x T) | 83 x 83 x 18 mm |
Bedienung
Über eine vierfach Tastwippe (links/rechts/oben/unten) lassen sich die einzelnen Gruppen-Kanäle anwählen und die verknüpften Geräte bedienen (an/aus/dimmen/...). Ein (Gruppen-)Kanal wird über vier Textzeilen dargestellt; die 1. und 4. Zeile stellt dabei eine mögliche Schaltaktion dar (z.B. Pfeil hoch/runter für Rolladensteuerung oder An/Aus für Schaltfunktionen) während die beiden Zeilen in der Mitte Platz für den Namen des Aktors (Gruppe) und des Raumes bieten.Die Art und Weise der Konfiguration und der Bedienung unterscheidet sich, je nach dem, ob der Wandtaster nur über Direktverknüpfungen mit anderen Aktoren verbunden ist, oder ob dieser an der Zentrale (CCU) angelernt wurde.
Direktverknüpfungen
Verfügt man über keine HomeMatic-Zentrale oder möchte den Wandtaster ohne diese einsetzen, lassen sich bis zu 100 Geräte direkt anlernen. Dazu stehen 10 unabhängige Kanäle zur Verfügung, die quasi als Gruppe dienen können. So wäre es z.B. möglich, sämtliche Rolläden auf einen Kanal anzulernen, um diese mit einem Tastendruck hoch bzw. runterzufahren. Jeder Kanal kann mit einem Namen und einer Raumbezeichnung versehen werden. Die Namen für den Aktor (z.B. Licht, Dimmer, KeyMatic, ...) und des Raumes (z.B. Wohnzimmer, Kinderzimmer, ...) lassen sich dabei direkt aus einer Liste wählen oder individuell vergeben. Mit der Auswahl eines Aktor-Namens wird gleichzeitig auch die Beschriftung der 1. und 4. Textzeile vorbelegt (siehe oben). Wählt man z.B. für einen Rolladenaktor den entsprechenden Namen aus der Liste, werden zum Hoch bzw. Runterfahren kleine Pfeile eingeblendet.Tipp:
Möchte man die Bezeichnung eines Aktors oder einer Gruppe manuell eingeben, sollte man zuerst einen Namen aus der mitgelieferten Liste auswählen, der der Funktion des Aktors entspricht (Licht/Dimmer/Rolladen/...). Anschließend ruft man die Editierfunktion (durch einen langen Tastendruck nach links oder rechts) auf und ändert die Bezeichnung entsprechend ab.
Nur dadurch werden die Aktionsbeschriftungen (Pfeil hoch/runter, An/Aus, ...) korrekt übernommen!
Möchte man die Bezeichnung eines Aktors oder einer Gruppe manuell eingeben, sollte man zuerst einen Namen aus der mitgelieferten Liste auswählen, der der Funktion des Aktors entspricht (Licht/Dimmer/Rolladen/...). Anschließend ruft man die Editierfunktion (durch einen langen Tastendruck nach links oder rechts) auf und ändert die Bezeichnung entsprechend ab.
Nur dadurch werden die Aktionsbeschriftungen (Pfeil hoch/runter, An/Aus, ...) korrekt übernommen!
Hat man alle Aktoren angelernt, lassen sie die einzelnen Kanäle/Gruppen durch einen kurzen Klick auf die Tastenwippe nach links oder rechts anwählen. Sowohl der Name als auch die Raumbezeichnung werden anschließend in der Mitte des Display dargestellt. Durch einen kurzen Klick nach oben oder unten werden Schaltaktoren ein- bzw. ausgeschaltet. Hält man die Tasten dagegen länger, wird die Helligkeit von Dimmern langsam erhöht bzw. erniedrigt oder Rolläden nur für diesen Zeitraum bewegt. Der aktuelle Wert wird dabei kurzzeitig anstelle des Raumnames eingeblendet.
Über die HomeMatic-Zentrale
Der Wandtaster kann entweder Geräte direkt anlernen oder er wird an die HomeMatic-Zentrale angelernt. Ein Mischbetrieb ist nicht möglich, wohl aber das Anlegen von Direktverknüpfungen über die Zentrale. Der eigentliche Vorteil gegenüber dem Standalone-Betrieb ist die Flexibilität in Bezug auf die Namensgestaltung und Vergabe der verfügbaren Einzelkanäle, die nun auf 20 gestiegen sind. Jedem Kanal kann entweder eine Direktverknüpfung oder ein Programm zugewiesen werden. Jede der 10 verfügbaren Display-Seiten besitzt zwei Einzelkanäle, die durch einen kurzen Klick nach oben/unten auf die Tastenwippe ausgelöst werden. Einschränkung: In einem Programm kann nicht auf einen langen Tastendruck reagiert werden! Über die Geräteliste lassen sich die Bezeichnungen der vier Textfelder pro Display-Seite individuell eingeben (max. 12 Zeichen/Zeile). Eine direkte Ansteuerung der Zeilen durch ein Programm ist nicht möglich - Statusinformationen lassen sich im Gegensatz zur 19-Tasten-Fernbedienung also nicht anzeigen.Übertragung anstehender Konfigurationsdaten
Im Gegensatz zu allen anderen Funk-Fernbedienungen (mit Ausnahme der 19-Tasten-Version) kann der Konfigurationsmodus des OLED-Wandtasters recht einfach ausgelöst werden. Dazu reicht ein langer Tastendruck nach links oder rechts und die anschließende Auswahl des Menüpunktes "Übernehmen". Das lästige Ausbauen von Unterputzsendern und Betätigen von kleines Tastern auf der Platine entfällt also - sehr schön
Im Gegensatz zu allen anderen Funk-Fernbedienungen (mit Ausnahme der 19-Tasten-Version) kann der Konfigurationsmodus des OLED-Wandtasters recht einfach ausgelöst werden. Dazu reicht ein langer Tastendruck nach links oder rechts und die anschließende Auswahl des Menüpunktes "Übernehmen". Das lästige Ausbauen von Unterputzsendern und Betätigen von kleines Tastern auf der Platine entfällt also - sehr schön

Einsatz im Alltag
Der Wandtaser hat ein schickes Äußeres und ist im eingeschalteten Zustand ein echter Blickfang. Auch der WAF ist bei diesem Gerät recht hoch, was den Hausmann freut. Das Display ist sowohl in heller Umgebung als auch im Dunkeln sehr gut ablesbar. Wenn man genau hinsieht, kann man ein leichtes Flimmern erkennen, was aber nicht weiter stört. Nach einer einstellbaren Zeit (max. 99 Sekunden) schaltet sich das Display vollständig ab und bleibt absolut dunkel. Um es wieder zu aktivieren, reicht ein Klick auf die Tastenwippe. Dabei wird allerdings immer wieder die erste Displayseite angezeigt. Eine Einstellung, ob die erste oder zuletzt angezeigte Seite aktiviert werden soll, wäre wünschenswert gewesen (ich hoffe auf ein Firmware-Update). Ein evtl. weiteres Manko ist die starre Verbindung zwischen Tastereinheit und Rahmen, der sich leider nicht austauschen lässt. Hat man bereits einige Schalter im Peha-Design verbaut, ist das kein Problem, möchte man den Taster allerdings in ein eigenes Serienprogramm integrieren, muss man sich was einfallen lassen und ggf. basteln.Fazit
+ Schickes Design (mit etwas schwammiger Tastenwippe)+ Je nach Einsatz zwichen 100-200 Geräte ansteuerbar (in max. 10 Gruppen)
+ Individuelle Beschriftungen (integrierte Listen für Räume/Aktoren)
+ Helles, kontrastreiches und gut ablesbares OLED-Display
- Unnötig erschwerte Textbelegung über CCU1 (Tasten oben/unten vertauscht)
- Letzte Displayseite beim Einschalten nicht konfigurierbar
- Keine Anzeige von eigenen Statusinformationen möglich
- In Programmen kein langer Tastendruck auswertbar
Keine Frage, der Wandtaster mit Farb- Grafikdisplay gehört zu den HomeMatic-Geräten mit dem höchsten WAF. Das Display ist gut ablesbar, die Bedienung auch ohne Zentrale schlüssig und der Einsatzzweck vielfälltig. Einzig die etwas verwirrende Zuordnung der Texte in den Geräteeinstellungen der CCU und die fehlende Möglichkeit, eigenen Statusinformationen anzuzeigen, trüben das ansonsten sehr positive Bild ein wenig. Dennoch kann ich den Taster uneingeschränkt empfehlen, lassen sich damit doch komplexere Programmabläufe (Szenarien) einfach aktivieren und textuell veranschaulichen.



