Bei HomeMatic handelt es sich um ein modulares System. Das betrifft die Software genauso wie die Hardware. Angefangen mit einer Funk-Schaltsteckdose und einer Fernbedienung kann das
System mit den eigenen Bedürfnissen wachsen.
Dabei ist eine Kombination aus drahtgebundenen und Funk-gesteuerten Komponenten kein Problem. Je nach
Einsatzgebiet kann dabei die ein oder andere Variante zum Einsatz kommen. Mit der HomeMatic-
Zentrale CCU1 hat man bereits die Möglichkeit, komplexe Automationsaufgaben zu realisieren. Über den Einsatz von Zusatzsoftware besteht darüber hinaus die Möglichkeit, weitere Funktionalität nachzurüsten. Die Community bietet mittlerweile eine Reihe
nützlicher Erweiterungen wie z.Bsp. einen EMail-Versand oder alternative Oberflächen für
Smartphones an.
Möchte man sich mit der Bedienoberfläche WebUI und deren Steuerungsmöglichkeiten nicht zufrieden geben, kann man auf Produkte von Drittherstellern
zurückgreifen, die die Funktionalität ergänzen oder sogar ganz ersetzen. Erwähnt seien hier z.Bsp. die Softwarelösungen IP-Symcon, homeputer oder ebrixx. Durch die Offenlegung der Kommunikationsschnittstellen haben interessierte Entwickler oder Firmen die Möglichkeit, entsprechende Produkte für das HomeMatic-System zu
entwickeln. In jüngster Zeit sind hier z.Bsp. Produkte wie HomeDroid, WebControl oder a.i.o. Control entstanden.
Gerade letztgenanntes Produkt bietet neben IP-Symcon (und in Zukunft auch ebrixx) einen
kommerziellen Einsatz verschiedener Systeme. So lassen sich Komponenten von HomeMatic, FS20 oder auf EIB/KNX-Basis miteinander verbinden und bedienen. Gerade das populäre FS20-System erlebt gerade mit
dem Projekt CuxD einen zweiten Frühling, lässt sich dieses doch sogar in die
Bedienoberfläche WebUI der HomeMatic-Zentrale einbinden.
